Fernbetreuung: viel reisen und viel trainieren

Egal ob aufgrund von Job, Ausbildung oder Lebenspartnern: auch Läufer kommen oft viel in der Welt herum und manchmal auch für lange Zeit. So sah auch mein Leben in den letzten Jahren aus, doch blieb ich zu jeder Zeit ambitionierte Läuferin. Seit acht Jahren laufe ich schon und seit etwa vier Jahren werde ich professionell von Tristyle für mein Training betreut. In diesen vier Jahren wechselten meine Wohnorte öfters ins Ausland, was sich aber nie änderte war meine Trainerin, Lissi. Eine Fernbetreuung ist meiner Erfahrung nach genauso gut möglich, wie die Trainingsbetreuung in der Heimat, nur die Kommunikation darf nie fehlen.

In den letzten Jahren hatte ich nicht nur lauftechnisch Ambitionen, wie eine neue Bestzeit auf der Halbmarathon- und Marathondistanz, oder den Einstieg ins Berglaufen, auch meine Ambitionen im Studium stiegen. Ein Praktikum in Deutschland, ein Auslandssemester in Schweden, und dann ging es im September 2017 zum Masterstudium nach Dänemark. Das Lauftraining wurde wie immer mitgenommen und musste wieder auf neue Bedingungen angepasst werden. Natürlich hat sich in den Jahren bei Tristyle ein großes Vertrauen aufgebaut und die Sicherheit, dass Lissi meinen Leistungsstand gut kennt. Dies änderte sich auch nicht bei meinem Umzug ins Ausland. Für einen Marathon, Halbmarathon oder eine 10 Kilometer Distanz kann man im Prinzip überall trainieren, man muss sich anfangs nur an die neue Umgebung gewöhnen.

Neues Umfeld, gleiche Ziele

Ich habe mir bei meinem Umzug nach Dänemark anfangs Zeit genommen, Laufstrecken zu suchen und mich in einem guten Fitnesscenter anzumelden. Per E-Mail habe ich Lissi genau erklärt, welche Möglichkeiten ich zum Trainieren habe. Zum Berglaufen ist man in Dänemark nicht gerade am richtigen Ort und auch das Klima ist wesentlich kälter als in Wien. Trotzdem wollte ich es schaffen, mich bestens für die Berglauf-Saison im Sommer 2018 in Österreich vorzubereiten. Ich nutzte einige Trailrunning Wettkämpfe von Oktober bis April als harte Trainingseinheiten für das Gelände und lief sonst auch weiterhin die Distanzen und Umfänge wie gewohnt. Die fortlaufende Trainingsbetreuung war eine große Hilfe um trotz neuem Studium und neuer Stadt mit dem Lauftraining weiterhin am Ball zu bleiben. Wichtig war aber immer die wöchentliche oder zweiwöchentliche Kommunikation per E-Mail oder Telefon um abzuklären wie es mir beim Training geht, wie meine Zeiteinteilung in den nächsten Wochen aussieht und welche Wettkämpfe ich geplant habe. Was sich in der Vergangenheit vor allem bewährt hat, war ein gemeinsamer Laktattest kurz vor der Abreise. Damit hatte Lissi meinen genauen Trainingsstand parat, und konnte den Plan noch besser auf meine Leistung einstellen, egal wo ich war. Es gehörte für mich natürlich auch immer die Eigeninitiative dazu, mir dänische Wettkämpfe auszusuchen, bei denen ich teilnehmen wollte, mir die perfekten Orte für das Training zu suchen und dabei Absprache mit Lissi zu halten.

Abgestimmtes Training immer und überall

Im November kam dann die Überraschung: Ich plante für Jänner eine sechswöchige Reise nach Thailand und dann auf die Philippinen und Indien. Und weil ich immer auf der Suche nach neuen Abenteuern bin, wurde das Tristyle-Shirt gleich für einen Halbmarathon auf den Philippinen eingepackt. Früh genug konnten Lissi und ich dann besprechen, wie ich in Asien aufgrund von Klimaunterschieden und Zeitplanung trainieren werde, auch im Hinblick auf spätere Wettkämpfe im Sommer. So erstellte sie mir meinen Plan für Dänemark, um für einen Halbmarathon auf den Philippinen zu trainieren. Verrückt? Ich würde eher sagen so ist das in der heutigen Zeit eben. Auch Läufer sind viel unterwegs, und der Kontakt mit dem Coach kann durch die digitalen Möglichkeiten gut aufrecht erhalten werden. Wenn ich mein näheres Umfeld betrachte, haben viele sportliche Freunde etwa Smartphone Apps zur Trainingsbetreuung. Da freue ich mich innerlich sehr, dass ich in der Ferne eine sehr persönliche, abwechslungsreiche und auf mich abgestimmte Trainingsplanung bekommen kann. Und das Treffen zu Hause in Wien bei einem Heimatbesuch bleibt natürlich nie aus.

2018-04-27T22:45:43+00:00

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