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	<title>Laufen Archive - Tristyle – push your limit</title>
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	<description>Wir unterstützen Sportler aller Leistungslevels beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele.</description>
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		<title>Das Laufen in der Krise: Jetzt erst recht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Raidl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 06:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Lauftraining]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Raidl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlimmer hätte das Jahr bis jetzt wohl kaum laufen können. Wortwörtlich. Covid ist uns immer noch dicht auf den Fersen, viele haben ihren Job verloren, können ihre Liebsten nicht sehen oder fühlen sich einsam. Laufen gehen? Wer hat dafür noch Kraft? Abseits von Home Office, Home Schooling, Quarantäne, Krankheiten und mehr ist an Laufveranstaltungen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-21566" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/11/DasLaufeninderKrise_1.jpg" alt="Tristyle Blog – Das Laufen in der Krise: Jetzt erst recht! – von Melanie Raidl" width="350" height="350" />Schlimmer hätte das Jahr bis jetzt wohl kaum laufen können. Wortwörtlich. Covid ist uns immer noch dicht auf den Fersen, viele haben ihren Job verloren, können ihre Liebsten nicht sehen oder fühlen sich einsam. Laufen gehen? Wer hat dafür noch Kraft? Abseits von Home Office, Home Schooling, Quarantäne, Krankheiten und mehr ist an Laufveranstaltungen erstmal nicht zu denken. In dieser ungewissen Zeit ist es verständlich, dass das <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung/">Lauftraining</a> nachhinkt. Die mentale Gesundheit lässt es gerade nicht zu, wir sind akribisch auf der neuen Jobsuche oder das Geld wird knapp. Schlicht gesagt: Es gibt gerade größere Sorgen im Leben.</p>
<p>Als wäre Corona nicht schon Stress genug, ist auch einfach der Informationsfluss unaufhaltbar schnell. Meldungen kursieren rasend, fast auf die Sekunde genau. Neuinfektionen, neue Maßnahmen und Richtlinien. Das müssen wir alles erstmal verarbeiten, wir wollen doch niemanden gefährden und uns selbst auch nicht. Nebenbei sollen wir unseren Alltag bewältigen, auf alle Regeln achten, Kinder betreuen, arbeiten. Am Ende des Tages raucht der Kopf, es reicht. Doch gerade deshalb ist mir persönlich das Laufen gerade so wichtig. Und ich kann es jeder und jedem empfehlen, der* es Spaß macht, nicht damit aufzuhören. Egal wie weit, egal wie lang, egal wie schnell.</p>
<h3>Man sagt nicht umsonst, dass Laufen wie Therapie wirkt</h3>
<p>Laufen ist die Zeit am Tag, in der für mich nichts außer die richtige Atmung zählt. Oder die richtige Fußhaltung. Der Kopf gehört natürlich auch dazu. Manchmal ist er ausgeschaltet, sieht sich nur die Natur an und manchmal plane ich gefühlt mein ganzes nächstes Halbjahr gedanklich vor. Hin und wieder durchlebe ich Wünsche oder Träume während ich laufe. Bevor ich loslaufe stelle mich mental auf meine Pace ein, plane meine Route im Kopf, bereite mich darauf vor meinen Körper zu fordern. Ich entscheide mich bewusst dafür die Arbeit, den unzähligen Input von Medien, anderen Personen oder Nachrichten für die Laufeinheit einfach zuhause zu lassen. So wie ich den Hausschlüssel in meine Laufleggings zippe, lasse ich meine täglichen Belastungen hinter meiner Haustür in der Wohnung liegen. Und dann sind da nur noch ich und meine Beine. Ganz viele Gedanken laufen mir durch den Kopf, wie die Herde an Menschen am Start eines City-Marathons. Mit jedem Atemzug, den ich wieder auspuste, verarbeite ich sie. Dieser verdammte Virus, diese Ungewissheit, diese Unberechenbarkeit und die Angst davor, was als nächstes passiert. Doch ich weiß, in dem Moment, wo ich loslaufe interessiert mich nur, ob ich die vorgegebene Pace halten kann. Welche Menschen, Tiere oder Pflanzen ich eventuell auf dem Weg sehe. Wie viele Kilometer noch vor mir liegen. Wo die nächste Steigung kommt. Mit jedem ausatmen, jedem Meter und jedem Schweißtropfen verliere ich ein bisschen dieser andauernden Anspannung im ganzen Körper. Man sagt nicht um sonst, dass Laufen wie Therapie wirkt.</p>
<h3>Nicht zur Selbstoptimierung, sondern zur Selbstfürsorge</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21568" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/11/DasLaufeninderKrise_2.jpg" alt="Tristyle Blog – Das Laufen in der Krise: Jetzt erst recht! – von Melanie Raidl" width="350" height="350" />Und wofür das ganze? Es finden keine Laufveranstaltungen statt, Laufen in der Gruppe ist auch nicht okay. Es gibt kein Ziel mehr, keine Pläne. Als begeisterte Marathoni und Bergläuferin kann ich es verstehen, dass es in der Seele drückt, wenn das Laufjahr und die geplanten Rennen nicht stattfinden. Da legt man sich bereits Anfang des Jahres oder schon Monate davor einen Plan zurecht, welche persönlichen Rekorde man brechen will oder welche Distanz man gelaufen haben will. Plötzlich gibt es die Zieltermine nicht mehr. Man ist auf sich alleine gestellt. Ein virtueller Lauf? Wo bleibt denn da der Spaß? Alleine meine gewohnte Strecke laufen kann ich ja wie sonst auch alleine. Wieso sollte ich mich dabei online mit anderen vergleichen? In diesen Zeiten kommt keine richtige Wettkampfstimmung auf. Im ersten Lockdown dieses Jahres sprachen viele Menschen in sozialen Medien über die „perfekte Zeit, um jetzt fit zu werden“. Man hätte ja jetzt nichts anderes zu tun, könnte sich also auf das Sporttreiben konzentrieren. Für viele, auch Laufbegeisterte, großer Druck. Wie soll man sich in dieser Zeit der Ungewissheit auf das Besserwerden konzentrieren?</p>
<p>Vielleicht ist eben jetzt die Zeit da, um das Laufen nicht als Selbstoptimierung zu nutzen, sondern für die eigene Seelsorge. Mal einen Tag wild draufloslaufen, mal schauen wie viele Kilometer man so ohne Uhr schafft. Mal die Intervalle so richtig zerstören, damit sich ein Virus gar nicht mehr in den Körper hineintraut. Oder wie ich: Wenn der Stress zu groß wird, man sogar während eines Laufes weinen muss, eben eine Heul-Gehpause einlegt. Hat auch was Befreiendes. Aber nur nicht aufhören. Denn das Laufen kann ordentlich Kraft auftanken, Perspektiven im Kopf ändern und stressresistenter machen. Ich spreche zumindest aus persönlicher Erfahrung. Würde ich jetzt nicht mehr laufen gehen, bräuchte ich wohl einen richtig großen Boxsack, um meine Sorgen alle loszuwerden. Im Büro ist die Stimmung trist. Die, die sich nicht seit Wochen oder Monaten im Home Office verschanzen, wirken gestresst, sei es weil der Job nicht gesichert ist, oder noch mehr Arbeit anfällt, unter erschwerten Bedingungen. Dazu kommt: Jeder redet nur noch über Covid. Zahlen der Neuinfektionen, mögliche Ansteckungskontakte, politische Maßnahmen. Vielleicht geht es einigen von euch wie mir: manchmal muss man sich ausklinken, um noch bei Verstand zu bleiben. Und da haben wir es ja wieder: beim Laufen kann niemand mit einem darüber sprechen, die Welt wirkt heil. Es dreht sich alles um die eigenen Gedanken und die Bewegung des eigenen Körpers.</p>
<h3>Den Grundstein für später setzen</h3>
<p>Die Zeit, in der das Laufen wieder bedeutet, dass wir einem Marathonziel nach dem anderen hinterherjagen und im Startblock unsere „Konkurrenz“ abchecken, die wird bald kommen. Deshalb hat die Zeit jetzt, in der man wirklich nur für sich persönlich laufen kann einen schönen Nebeneffekt: Das Grundpflaster für ein ordentliches Marathontraining ist gelegt. Die nächste Post-Covid Laufsaison können wir mit neuer Frische, Grundausdauer oder neuer Motivation starten. Nur macht euch jetzt nichts draus, wenn euch manchmal der Kopf oder die Muse dazu fehlt, euch die Laufschuhe zu schnüren. Auch Läufer*innen dürfen in dieser Krise durchatmen, sind nicht dazu verpflichtet stark zu bleiben und so zu tun als würde die Welt gerade nicht verrücktspielen. Aber eins ist sicher, egal wie sehr euch diese Krise mitnimmt, ihr kennt dieses Gefühl, das Training bis zum Ende durchgezogen zu haben. Das Gefühl unter der Dusche, wenn man die eigenen Sorgen auf dem Asphalt gelassen hat und sich frei fühlt. Laufen hilft, auch in der Krise.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Melanie Raidl" title="MelanieRaidl" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/06/MelanieRaidl.png" class="img-responsive wp-image-14929" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/06/MelanieRaidl-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/06/MelanieRaidl-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/06/MelanieRaidl-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/06/MelanieRaidl.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-2"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>MelanieRaidl</h3>
<p>Ambitionierte Langstreckenläuferin, jagt als Bergläuferin auch Höhenmeter. Trainiert seit einigen Jahren bei Tristyle und hat seitdem bei zahlreichen Halbmarathons, Marathons und 10 Kilometer Läufen in Österreich und Ausland teilgenommen. Verbindet gerne ihren Job im Journalismus mit Sportthemen, liebt die Natur, mag gesunde Ernährung und ist Veganerin.</p>
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		<title>Das war das Tristyle Trailrunning Camp 2020</title>
		<link>https://www.tristyle.at/das-war-das-tristyle-trailrunning-camp-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Sieberer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 11:48:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingscamp]]></category>
		<category><![CDATA[Camp]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Sieberer]]></category>
		<category><![CDATA[Trailrunning]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für einige Wettkämpfe einen Startplatz gesichert und dazu noch als ideale Vorbereitung das Trailrunning Camp in Kärnten Ende März. Das Jahr 2020 hätte nicht besser beginnen können. Wären da nicht die „besonderen Umstände“ namens Corona. Wie für viele, war es natürlich auch für mich als leidenschaftlicher Läufer zunächst eine Enttäuschung, als die Absagen eintrudelten.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21451" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/blog_trailrunningcamp3.jpg" alt="Tristyle Trailrunning Camp" width="350" height="234" />Für einige Wettkämpfe einen Startplatz gesichert und dazu noch als ideale Vorbereitung das <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingscamp/trailrunning-camp-velden/">Trailrunning Camp</a> in Kärnten Ende März. Das Jahr 2020 hätte nicht besser beginnen können. Wären da nicht die „besonderen Umstände“ namens Corona. Wie für viele, war es natürlich auch für mich als leidenschaftlicher Läufer zunächst eine Enttäuschung, als die Absagen eintrudelten. Doch schnell wird einem bewusst wie wertvoll eine gute Gesundheit, sozusagen die eigentliche Laufbasis, ist. Umso größer die Freude, dass nach dem regelmäßigen sommerlichen Training mit dem in den Oktober verschobenen Tristyle Camp doch noch ein Highlight anstand. Der Veranstaltungsort Velden am wohl bekanntesten See in Österreich, dem Wörthersee bietet sich als maßgeschneiderter Ort dafür an. Einerseits ist die naturnahe Lage mit moderaten Anstiegen der ideale Ausgangspunkt für „Trailrunner“ jedes Könnens, anderseits lädt der belebte Ortskern zum Flanieren und Verweilen ein. Dementsprechend war die Vorfreude riesig als es hieß: „Aufbruch nach Kärnten“.</p>
<h3>Tag 1: Lauftechnik</h3>
<p>Nach einem kurzen Kennenlernen ging es am späten Freitagnachmittag auch schon los mit der ersten Einheit. Gemeinsam mit mehreren Mitgliedern des Mach3Endurance Team, dem Veranstalter des <a href="https://www.woertherseetrail.at/wsut" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wörthersee Ultra Trail (WSUT)</a>, gab es ein kurzes Einlaufen in den naheliegenden Wald. Für einige von uns war „Trail“ laufen, mal abgesehen von klassischen Forstwegen, noch Neuland und somit war die anschließende Lauftechnikschulung vom WSUT Team eine gute Einführung in das verlängerte Wochenende. Aber auch für die Fortgeschrittenen gab es den ein oder anderen hilfreichen Tipp. Das herbstliche Farbenspiel der Blätter in Kombination mit den klaren Bächen entlang der Wege lud derweil zu traumhaften Fotomotiven ein, was uns den ansteigenden Weg rauf zum Saissersee schnell vergessen ließ. Oben angekommen gab es dann einen ersten Blick zum Wörthersee runter und abermals wurden hunderte von Fotos geknipst. Doch wie unsere Trainerin Elisabeth meinte, man muss sich immer entscheiden ob man trainiert oder schöne Fotos macht. Somit nutzten wir den ersten Lauf als lockeren Einstieg, denn die folgenden Tage werden noch anstrengend genug.</p>
<p>Abgeschlossen wurde der Tag beim gemeinsamen Abendessen mit einem interessanten Vortrag zum Thema „Trailrunning“. Angefangen mit ein wenig Theorie zu den unterschiedlichen Wettkämpfen zeigte uns der passionierte Trailrunner Christian anhand mitgebrachter Ausrüstungsgegenstände, wie man gut vorbereitet den Berg erklimmt oder gar im Wettkampf startet.</p>
<h3>Tag 2: Jetzt wird es ernst</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21453" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/blog_trailrunningcamp1.jpg" alt="Tristyle Trailrunning Camp" width="350" height="234" />So nach dem Motto „Ohne ein ausgiebiges Frühstück geht nix“ wurde der Tag recht früh damit begonnen Kalorien einzulagern. Schließlich standen für die Trailrunning Camp Teilnehmer/innen größere Distanzen an. Aufgeteilt in mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Distanzen und Intensitäten schwärmten wir im Laufe des Vormittags in verschiedene Himmelsrichtungen aus. Ich schloss mich der ambitionierten Gruppe unter Leitung von <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Elisabeth</a> an. Dabei galt es den Wörthersee entlang der Trails in 2 Tagen zu umrunden. Man läuft dabei die originale Rennstrecke des WSUTs entlang, welcher sich wiederum mehrheitlich mit dem Wörthersee Rundwanderweg überschneidet. Der erste Abschnitt mit Startpunkt vom Schlosshotel Velden führte uns südlich entlang schöner Trails am bekannten Kärntner Wahrzeichen dem Pyramidenkogel vorbei in Richtung Etappenziel Klagenfurt. Abermals erwartete uns eine atemberaubende Herbstlandschaft bei bewölkten Himmel. Dadurch, dass der höchste Punkt nur bei 851m liegt, war die Strecke mit abwechslungsreichen An- und Abstiegen auch sehr gut laufbar. Erschwert wurde uns der Lauf nur durch die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage. Immerhin kam so durch den manchmal matschigen Untergrund richtiges „Trailfeeling“ auf.</p>
<p>Nach 31 km inklusive 1000 hm erreichten wir glücklich aber müde schließlich die Klagenfurter Stadtgrenze und der restliche Tag wurde zurück in Velden von vielen genutzt um im hoteleigenen SPA-Bereich zu regenerieren.</p>
<h3>Tag 3: Durchhalten</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21454" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/blog_trailrunningcamp4.jpg" alt="Tristyle Trailrunning Camp" width="350" height="234" />Für mich stand am dritten Tag ein interessanter Belastungstest bevor, schließlich absolvierte ich die langen Sonntagsläufe (Marathonvorbereitung, etc.) meistens mit einem Ruhetag davor und danach. Auch wenn sich der gestrige Lauf nur wenig in den Beinen bemerkbar machte, war mir doch ein wenig mulmig bei der Überfahrt zu unserem Startpunkt nach Klagenfurt. Letztendlich wollte ich unbedingt die Umrundung schaffen. Schnell legte sich jedoch das Gefühl, angefangen von dem erstmals sonnigen Wetter sowie den magisch anziehenden Single-Trails mit wiederkehrenden Waldschneisen zum See. Sofort war erkennbar, warum die Nordseite des Wörthersees von viel mehr Touristen und Einheimischen begangen wird als die gestrige Südseite. Vor allem für uns Jungs war die Verlockung groß, durch die Streckenführung ein höheres Tempo zu laufen. Da halfen auch die in wechselnden Abständen auftauchenden Aussichtsplattformen nichts. <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Elisabeth</a> konnte uns jedoch mit ihrer Erfahrung als <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/lauftechnik/">Lauftrainerin</a> immer wieder bremsen, schließlich wollte sie es ja, dass wir es alle heil nach Velden schaffen (danke nochmal dafür). Nach abermals über 30km beendeten wir den Lauf vorm Schlosshotel in bester körperlicher Verfassung. Unser Gruppenziel mit der Trail-Umrundung des Sees (63km und 2200hm) in 2 Tagen war somit geglückt.</p>
<h3>Tag 4: Auslaufen</h3>
<p>Mit dem Nationalfeiertag war auch schon der letzte Tag angebrochen. Es stand nur mehr ein lockeres Auslaufen mit 8 bis 10km am Programm, je nach Kondition. So waren die vergangenen Tage doch recht umfangreich, wählten diesmal viele die „ebene“ Strecke entlang der Veldener Strandpromenade.</p>
<p>Nach vier ereignisreichen Tagen war das Trailrunning Camp leider auch schon wieder zu Ende. Neue Freundschaften sind entstanden und mit neuem Wissen und Erinnerungen im Gepäck ging es nach Hause. Im Prinzip waren es nur drei einfache Dinge „Trainieren, Essen und Regenerieren“ und doch war es ein perfekter Urlaub mit Gleichgesinnten, egal ob Trail-Beginner oder Fortgeschritten.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Martin Sieberer" title="MartinSieberer" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/MartinSieberer.png" class="img-responsive wp-image-21447" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/MartinSieberer-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/MartinSieberer-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/MartinSieberer-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/10/MartinSieberer.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-4"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>Martin Sieberer</h3>
<p>…hatte während seiner Studienzeit in Wien die spontane Idee beim VCM mitzulaufen. Er begann mit strukturiertem Lauftraining und es blieb nicht bei diesem einen Marathon. Seit er wieder in Tirol wohnt, läuft er vermehrt Trails, auch wettkampfmäßig. Außerdem plant er demnächst bei Triathlons an den Start zu gehen.</p>
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		<title>Training ohne Ziel?</title>
		<link>https://www.tristyle.at/training-ohne-ziel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Niedereder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 07:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ironman, Triathlon]]></category>
		<category><![CDATA[Laktattest]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit spätestens März 2020 wissen wir: Sport macht auch Sinn ohne einen Wettkampf als Ziel zu haben 😉 Durch den Corona-Lockdown wurden viele Saisonziele „zerstört“ oder verschoben sich (voraussichtlich) auf das nächste Jahr bzw. einen späteren Zeitpunkt. Einige meiner Athleten hatten es nicht leicht, das zu verkraften, da der Wettkampf ja auch die Belohnung  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21247" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/08/blog2020-3.jpg" alt="Elisabeth Niedereder – Training ohne Ziel?" width="350" height="234" />Seit spätestens März 2020 wissen wir: Sport macht auch Sinn ohne einen Wettkampf als Ziel zu haben 😉 Durch den Corona-Lockdown wurden viele Saisonziele „zerstört“ oder verschoben sich (voraussichtlich) auf das nächste Jahr bzw. einen späteren Zeitpunkt.<br />
Einige meiner Athleten hatten es nicht leicht, das zu verkraften, da der Wettkampf ja auch die Belohnung für das monatelange und teilweise harte <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung/">Trainingsprogramm</a> ist.</p>
<p>Andere, die nur für sich und ihre Gesundheit trainieren, haben dies ganz anders gesehen und waren endlich froh, genug Zeit fürs Training, die Erholung und eine ausgewogene Ernährung zu haben.</p>
<p>Ich kann beide sehr gut verstehen, da ich auch schon lange nicht mehr im Leistungssport beheimatet bin, wo nur der nächste Wettkampf bzw. die nächste Bestzeit zählt und ich seit mittlerweile schon 5 Jahren das Leben eines Hobbysportlers „genieße“. Klar trainiere ich gerne und setze mir meine persönlichen Ziele, aber die sind nicht immer an einen Wettkampf gekoppelt. Es kann auch einfach mal der nächste Long Run oder eine Bergtour sein, die einen motiviert, mehr zu trainieren oder härter zu trainieren. Dank modernster Technologien wie Uhren, Apps uvm. hat man ja auch so genug Ansporn und kann seine Leistungsentwicklung sehr gut verfolgen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21246" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/08/blog2020-2.jpg" alt="Elisabeth Niedereder – Training ohne Ziel?" width="350" height="525" />Sich selbst nur durch Wettkämpfe oder Bestleistungen zu definieren ist sicher nicht die gesündeste Form der Selbstbestätigung oder Selbstverwirklichung. Ich erlebe immer wieder, dass viele Sportler daran kaputt gehen – entweder psychisch oder physisch. Und auch mir ging es jahrelang so, denn für einen Sportler dreht sich eben alles nur um diese Form der Leistungsbestätigung. Aber glaubt mir: ihr seid genauso wertvolle Menschen, wenn ihr nicht schneller lauft, radelt oder schwimmt, denn es geht am Ende des Tages nicht darum. Ein Bekannter hat einmal vor einem großen Wettkampf, vor dem ich sehr nervös war und an mir gezweifelt habe, gesagt: „Was ändert sich, ob du gewinnst oder verlierst? Die Menschen, die dir wichtig sind, mögen dich so oder so und das Leben geht weiter.“ Ich war damals erst 16 und habe vielleicht den tieferen Sinn noch nicht ganz verstanden, aber seine Aussage hat mich trotzdem beruhigt. Denn genau darum geht es.</p>
<p>Und auch wenn manche Corona-Maßnahmen fragwürdig sind bzw. waren so kann ich als Trainerin und passionierte Hobbysportlerin nur sagen, dass das Wegfallen des Wettkampfdruckes für viele Sportler auch ein Aufatmen war. Endlich müssen die Urlaube nicht mehr nach dem nächsten Ironman geplant werden, die Wochenenden können auch mal anders verbracht werden als mit langen oder intensiven Einheiten und Beziehungen bzw. die Familie rückt wieder in den Vordergrund.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-21245" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/08/blog2020-1.jpg" alt="Elisabeth Niedereder – Training ohne Ziel?" width="350" height="234" />Vor allem aber bekommt der eigentliche Sinn des Sporttreibens wieder eine größere Bedeutung, nämlich die Gesundheit bzw. die Gesunderhaltung oder Wiedererlangung dieser.</p>
<p>Natürlich hoffe ich, dass 2021 wieder ein „normales“ Sportjahr wird, denn viele Wettkampf- und Eventveranstalter haben es sicher im Moment nicht leicht. Aber für alle jene, die dieses Jahr in ein Motivationsloch gefallen sind, möchte ich meinen persönlichen Tipp offenbaren: macht das, was euch Spaß macht oder versucht Spaß daran zu finden! Denn nur, wenn euch etwas Spaß macht, macht ihr es ein Leben lang. Das gilt für den Beruf genauso wie für den Sport, die Freizeit usw. Natürlich macht nicht immer jede einzelne Sekunde Spaß (vor allem im Beruf 😉), aber der Grundgedanke sollte dieser sein, denn dann fällt euch auch das Sporttreiben leichter! Ein <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung/">individueller Trainingsplan</a> kann natürlich die Motivation auch ungemein erhöhen – mit oder ohne Wettkampf 😉</p>
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<h3 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 20; line-height: 1.4; --minfontsize: 20;" data-fontsize="20" data-lineheight="28px">Elisabeth Niedereder</h3>
<p>…ist ehemalige Profisportlerin und 26fache Staatsmeisterin, Sportwissenschaftlerin (Bakk.rer.nat.), Klinische Ernährungsmedizinerin (MSc) und erfahrene Trainerin. Sie ist Gründerin &amp; Inhaberin von Tristyle und der Tristyle Academy. Ihre Erfahrungen und ihr umfangreiches Wissen gibt sie immer wieder gerne in Form von informativen Blogartikeln weiter.</p>
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		<title>Plan B!</title>
		<link>https://www.tristyle.at/plan-b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Emanuel Sabitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 13:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Tristyle]]></category>
		<category><![CDATA[Emanuel Sabitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Laktattest]]></category>
		<category><![CDATA[Lauftraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Saison 2020 - bist du zu Ende bevor du angefangen hast? Unter Tränen in der Ecke liegend. Oder aber, wenn Plan A nicht aufgeht, muss eben Plan B herhalten! Klar, die globale Gesundheit der Menschen geht vor. Klar, gibt es wichtigeres als einen Wettkampf. Klar, haben wir derzeit andere Probleme. Aber die haben wir  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-7"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-20620" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/06/blog_planB_2.jpg" alt="Emanuel Sabitzer, Blogartikel &quot;Plan B&quot;" width="350" height="263" />Saison 2020 &#8211; bist du zu Ende bevor du angefangen hast? Unter Tränen in der Ecke liegend.<br />
Oder aber, wenn Plan A nicht aufgeht, muss eben Plan B herhalten!</p>
<p>Klar, die globale Gesundheit der Menschen geht vor. Klar, gibt es wichtigeres als einen Wettkampf. Klar, haben wir derzeit andere Probleme. Aber die haben wir auch ohne Covid19.<br />
Als Wettkampftyp treibt mich ein Saisonziel an, motiviert mich in harten Trainingsphasen und bringt mich voran. Viele Athleten werden diese Meinung teilen. Nichts desto trotz, ist heuer alles anders.<br />
Wenn alles anders ist, muss man sich eben dieser neuen Situation anpassen. Viele werden dies nicht schaffen, die sterben dann im wahrsten Sinne des Wortes aus. Die Starken werden überleben.<br />
Sprichwörtlich.</p>
<h3>Umdenken!</h3>
<p>Auch ich habe mein Saison-Highlight, den Ironman Italy, auf 2021 verschoben. Zwar ist dieser Wettkampf Ende September noch nicht abgesagt, jedoch ist mir alles zu unsicher. Natürlich mache ich gerne Sport, natürlich mache ich viel Sport. Jedoch eine Ironman Vorbereitung liegt in anderen Sphären. Ich will es mir körperlich und auch physisch nicht antun, den ganzen Sommer unter Volllast mein Trainingspensum abzuspulen, um schließlich vor einem abgesagten Rennen zu stehen. Darüber hinaus muss ich ehrlich zugeben, dass das aktuelle Jahr für mich keinen Triathlon- Flair mehr versprüht.<br />
Kein <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingscamp/triathlon-camp/">Tristyle- Ostercamp</a>, keine Tri- Days mit meinem Team Zoot, kein Ironman 70.3 Graz. Alles abgesagt! Nach tagelangem hin und her, habe ich schließlich das Formular, meinen Ironman freiwillig auf 2021 zu verschieben, ausgefüllt und abgesendet. Manchmal siegt eben doch die Vernunft, auch bei mir.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignleft wp-image-20618" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2020/06/blog_planB.jpg" alt="Emanuel Sabitzer, Blogartikel " width="350" height="466" />Auf Abwegen!</h3>
<p>Gewissermaßen ging mir in meiner 2019er Ironman- Vorbereitung das Mountainbiken und Berggehen ab. Es war einfach nicht wirklich Zeit dafür. Die komplette Woche war trainingstechnisch mit Swim, Bike, Run- Einheiten voll. Um so mehr nutzte ich dieses spontane, Ironman lose Jahr, für diese Aktivitäten. Natürlich bleiben gewährte Triathlon- Disziplinen nicht auf der Strecke. Lediglich bringt dieses Jahr für mich eine wohlwollende Abwechslung. Auch psychisch ist diese, nicht vorhergesehene Situation, eine Erleichterung. Urlaub für den Kopf. Hin und wieder ist es auch ganz angenehm, mit weniger Trainingsdruck, Terminkollisionen und dem ständigen „wie wird das Wetter?“. Eine nicht enden wollende Radeinheit im strömenden Regen, liegt halt dennoch nicht ganz oben auf der Fun- Skala. Nichts desto trotz schwebe ich in Gedanken schon beim Ironman Italy 2021 über die Ziellinie.</p>
<h3>Schwächen zu Stärken machen!</h3>
<p>Nachdem ich ja nicht wirklich als Laufwunder geboren wurde, zusätzlich nicht wirklichen Spaß am Laufen hatte, war darüber hinaus mein 2019er Jahr geprägt durch verletzungsbedingte Lauf-Intoleranz. Kann doch so nicht sein, mein Gedanke. Daher setzte ich heuer verstärkt auf <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissis</a> Laufknowhow und „kümmere“ mich um mein Stiefkind, das Laufen.<br />
Mittlerweile muss ich sogar zugeben, dass mir laufen tatsächlich Spaß macht. Wie überall, sobald man besser wird, fängt es auch an Freude zu bereiten. Da ein komplett wettkampffreies Jahr irgendwie doch nichts kann, werde ich beim Kärnten Marathon Anfang Oktober starten. Nach aktuellem <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/laktattest/">Laktattest</a> und zeitgleicher Leistungsüberprüfung meiner derzeitigen Laufform mit <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a>, steht meinem angepeilten Ziel nichts im Wege. Mit dem Ziel im Hinterkopf, stecke ich mir meine Kopfhörer in die Ohren und laufe los. Fühle mich frei, fühle mich wie immer. Schwebe dahin, träume dahin, bin in meiner Welt. Machen wir uns nichts vor, viele verstehen uns Sportfanatiker nicht. Haben uns aber vor Corona auch schon nicht verstanden.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-4 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Emanuel Sabitzer" title="EmanuelSabitzer" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/EmanuelSabitzer.png" class="img-responsive wp-image-15737" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/EmanuelSabitzer-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/EmanuelSabitzer-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/EmanuelSabitzer-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/EmanuelSabitzer.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-8"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>Emanuel Sabitzer</h3>
<p>…auf der Suche nach seinen persönlichen Grenzen! Nach vielen Jahren im Radsport, wechselt er zum Triathlon, um am 07.07.2019 beim Ironman Austria am Start zu stehen. Neue Reize setzten, Grenzerfahrungen sammeln &#8211; Dinge die ihn motivierteren, weiter zu machen, nicht stehen zu bleiben! Er schreibt gerne, er schreibt viel. Über Training, Wettkämpfe, Ernährung. Über Körper und Geist. Über Motivationslöcher und Sportsucht. Provokant, ehrlich und vor allem authentisch!</p>
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		<title>Marathontraining neben einem Vollzeitjob – eine Frage des Zeitmanagements</title>
		<link>https://www.tristyle.at/marathontraining-vollzeitjob/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Geringer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 08:15:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Marathontraining]]></category>
		<category><![CDATA[Stefanie Geringer]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beinahe alle in meinem Umfeld, insbesondere jene, mit denen ich beruflich zu tun habe und die wissen, wie viel ich arbeite und beruflich voranbringe, reagieren zum einen überrascht und zollen mir zum anderen Respekt, weil ich mich ambitioniert auf mehrere Laufbewerbe im Jahr (üblicherweise zwei Marathons im Frühjahr bzw Herbst plus Testwettkämpfe) vorbereite und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-17854" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob.jpg" alt="Stefanie Geringer, Marathontraining neben einem Vollzeitjob – eine Frage des Zeitmanagements" width="350" height="466" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob-200x266.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob-225x300.jpg 225w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob-400x533.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob-600x799.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/08/Marathontraining-Vollzeitjob.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Beinahe alle in meinem Umfeld, insbesondere jene, mit denen ich beruflich zu tun habe und die wissen, wie viel ich arbeite und beruflich voranbringe, reagieren zum einen überrascht und zollen mir zum anderen Respekt, weil ich mich ambitioniert auf mehrere Laufbewerbe im Jahr (üblicherweise zwei Marathons im Frühjahr bzw Herbst plus Testwettkämpfe) vorbereite und hierfür beinahe täglich trainiere. Dabei macht das Laufen selbst nur einen Teil meines <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung/">Trainingsprogramms</a> aus: Um das intensive und den Körper stark beanspruchende Marathontraining durchzuhalten, ohne unentwegt mit Beschwerden und Verletzungen kämpfen zu müssen, mache ich zusätzlich zwei Mal pro Woche Kraftausdauertraining mit freien Gewichten und versuche, meine Grundlage durch zusätzliche Einheiten am Crosstrainer, Ergometer oder auf meinem Rennrad möglichst variantenreich auszubauen. Daneben versuche ich, so oft wie möglich spezielle Übungen für Gelenksstabilität und Mobilität in den Alltag zu integrieren, die mir mein Physiotherapeut gezeigt hat, und für die Beweglichkeit praktiziere ich auch Yoga. Da drängt sich natürlich die Frage auf: „Wann machst du das alles?“</p>
<h3>Ausreichend Schlaf</h3>
<p>Natürlich ist es nicht so, wie manche (scherzhaft) vermuten, dass ich nicht mehr schlafe. ? Im Gegenteil, gerade weil ich so intensiv trainiere, versuche ich, mindestens sieben (eher acht) Stunden Schlaf zu bekommen. Vielmehr läuft es darauf hinaus, dass ich mir meine Woche sehr genau durchplane und meine Pläne entsprechend effizient durchziehe. Klingt vielleicht „unsexy“, aber auch meine Tage haben nur 24 Stunden.</p>
<h3>Routinen</h3>
<p>Was mir sehr hilft, sind Routinen. Unter der Woche gehe ich zB fast immer direkt nach dem Aufstehen trainieren. Wenn es im Winter noch dunkel ist oder ich vielleicht mal keine Lust haben sollte, denke ich dann gar nicht mehr darüber nach, ob ich überhaupt laufen gehen will, weil es schon so in meinem Hirn verankert ist, dass ich mir fast automatisch meine Laufkleidung und meine Laufschuhe anziehe und rausgehe. Daneben hole ich mir Motivation von Profis wie Andrea Mayr oder Anja Scherl: Wenn die es schaffen, neben einem Vollzeitjob in der Weltspitze mitlaufen zu können, dann sollte ich es auch schaffen, für mein Leistungslevel ein entsprechendes Training durchzuziehen.</p>
<h3>Trainingsanpassungen</h3>
<p>Auch wenn sich damit der Alltag gut strukturieren lässt, so stehe ich, trotz aller Planung, immer wieder vor Herausforderungen, zB wenn ich auf Konferenzen fahre und dann womöglich sehr limitiert in meinen Trainingsmöglichkeiten bin, weil die Tage sehr lang dauern und ich vor Ort nicht dasselbe Equipment zur Verfügung habe wie in meinem Fitnessstudio zu Hause. Dann muss ich meine Trainingstage oft tauschen oder auch anders trainieren. Über die Jahre habe ich hierfür ein gewisses Gefühl entwickeln können und kann mir den Trainingsplan entsprechend anpassen, bin aber nach wie vor sehr dankbar, in solchen Situationen mit <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> Rücksprache halten zu können und mir meine Änderungen bestätigen zu lassen. Gerade weil sie selbst neben ihrem Beruf nach wie vor auf hohem Niveau trainiert, versteht sie meine Situation umso besser und hat auch aus ihrer Zeit als Profi noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp für mich parat. Mich mit ihr abzustimmen, ist auch deshalb wichtig, weil sie wissen muss, ob ich mein Training wie geplant absolvieren konnte oder was ich geändert habe, um mir für die darauffolgenden Wochen ein sinnvolles, qualitatives Training planen zu können, das mich nicht überfordert. Sich zu verschweigen, um „keine Schimpfer zu bekommen“, wäre in solchen Situationen definitiv der falsche Weg.</p>
<h3>Vorausplanung</h3>
<p>Mein Fazit: Mit entsprechender Vorausplanung lässt sich ein volles, ambitioniertes Marathontraining sehr gut auch neben einem fordernden, zeitintensiven Beruf absolvieren. Um sich dabei voll auf die Einheiten konzentrieren können, hilft es ungemein, sich für das Erreichen der gesteckten Ziele Hilfe zu holen und sich die Trainingspläne von einer erfahrenen Trainerin wie <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> schreiben zu lassen.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-5 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Stefanie Geringer" title="StefanieGeringer" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/07/StefanieGeringer.png" class="img-responsive wp-image-14892" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/07/StefanieGeringer-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/07/StefanieGeringer-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/07/StefanieGeringer-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/07/StefanieGeringer.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-10"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>Stefanie Geringer</h3>
<p>…kann ihre Fähigkeiten auf langen Läufen erst so richtig ausspielen – ihre Leidenschaft ist deshalb auch der Marathonlauf. Zur Abwechslung zieht es sie auch mal in hügeliges und bergiges Gelände, beim Auf und Ab holt sie sich die mentale Stärke für die Straße. Sie bloggt vor allem zu den Themen Marathontraining, Kraft- und Alternativtraining und die optimale (vegane) Ernährung für Läufer.</p>
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		<title>Angst vor dem Training</title>
		<link>https://www.tristyle.at/angst-vor-dem-training/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Raidl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 15:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Lauftraining]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Raidl]]></category>
		<category><![CDATA[tristyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seitdem ich meiner besten Freundin bei der Vorbereitung auf ihren ersten Halbmarathon helfe, habe ich erst wirklich wahrgenommen, dass ich es mit der Angst zu tun hatte. „Und warst du nervös?“, habe ich sie gefragt, als bei ihr ein anstrengendes Fahrtspiel anstand. Ich erwartete mir eine Antwort wie „Ich hatte echt Angst davor.“, oder  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-11 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-11"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-17787" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining.jpg" alt="Melanie Raidl" width="350" height="263" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining-200x150.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining-300x225.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining-400x301.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining-600x451.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/07/blog_angstvordemtraining.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Seitdem ich meiner besten Freundin bei der Vorbereitung auf ihren ersten Halbmarathon helfe, habe ich erst wirklich wahrgenommen, dass ich es mit der Angst zu tun hatte. „Und warst du nervös?“, habe ich sie gefragt, als bei ihr ein anstrengendes Fahrtspiel anstand. Ich erwartete mir eine Antwort wie „Ich hatte echt Angst davor.“, oder „Ich hatte ein mulmiges Gefühl vor dem Start“. Stattdessen kam aber nur „Nein, ich dachte mir einfach, dass es wohl anstrengender wird.“ Wow, sie hat also keine Angst.</p>
<p>Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema Angst vor dem Training. Genau genommen, seitdem ich sie bereits besiegt hatte. Immer wieder frage ich mich, warum ich dieses nervöse Gefühl im Magen in der Vergangenheit immer wieder hatte, bevor ich hart trainieren sollte. Was war das Problem?</p>
<h3>Zu hohe Ansprüche</h3>
<p>Wir ambitionierten HobbyläuferInnen haben meist ähnliche Ambitionen wie die Profis. Bei jedem Marathon wollen wir schneller sein. Wir wollen keinen Mann mit dem Hammer, wir wollen, dass alles geschmeidig läuft, wenn der Wettkampf ansteht. Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir hart für unser Ziel gearbeitet haben, mit brennenden Laktatbeinen die Bahn attackiert haben. Die Disziplin, das frühe Aufstehen oder das Laufen nach einem harten Arbeitstag sollen sich lohnen.</p>
<p>Auch bei mir ist das nicht anders. Während ich mich auf den berühmten „Long Jog“ jeden Sonntag und die Standard-Dauerläufe im <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung/">Trainingsplan</a> immer richtig gefreut habe (Was sollte bei Herzfrequenz 125 schon wirklich schieflaufen?), waren es diese fiesen, rot markierten Trainingseinheiten, die mir Sorgen bereiteten. Die, die aber für die Geschwindigkeit und die Ausdauer im Wettkampf den Unterschied machen. Die, welche dich aus der kuscheligen Komfortzone des Gemütlichkeits-Joggers herausholen. Die Intervalle, die Tempo-Dauerläufe und die Fahrtspiele. „Werde ich die wirklich durchziehen können?“, war fast immer mein Standardgedanke. Ich bekam Versagensängste.</p>
<p>Ich erinnere mich noch genau auf die Vorbereitung für eine Staatsmeisterschaft im Halbmarathon in Graz, vor etwa zwei Jahren. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass die Vorbereitung gut läuft, auch trotz erstem Vollzeitjob. Einziges Manko: Die harten Trainingswochen brachten mich schon die Woche vor dem Wettkampf ins Grübeln. Was ist, wenn ich nicht auf die vorgegebene Geschwindigkeit komme? Traut mir meine Trainerin zu viel zu? Bin ich tatsächlich so weit, dass ich es schaffe, so eine harte Einheit zu laufen?<br />
Schon Tage vor einer Intervall-Einheit auf dem Programm, redete ich mir ein, ich müsse mich bestens erholen und auf die Ernährung achten, damit ich sie auch wirklich richtig durchziehen kann. Früh aufstehen, richtig aufwärmen, bereits etwas Gezuckertes trinken, auf keinen Fall die Nacht davor zu wenig schlafen.</p>
<p>Dieses Gefühl kann man mit der Nervosität vor einem Wettkampf vergleichen. Man steht in der Menge vor dem Startschuss, es kribbelt im Bauch, gleich muss man Vollgas geben. Ich weiß noch, an einem Tag schrieb ich meiner Trainerin eine SMS: „<a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a>, glaubst du wirklich, dass ich die vier Kilometer in 4:15 (min/km) anhängen kann?“ (Und das nach bereits 6 schnell gelaufenen Kilometern), weil ich mich ganz einfach fürchtete. Die Angst, dass ich die Geschwindigkeit nicht durchhalten könnte, dass ich außer Atem komme, war zu groß. Ich stellte mir vor, wie ich es niemals schaffen würde, meine Tempoziele zu erreichen und wie ich beim Halbmarathon bei Kilometer 16 nur noch so dahintrabe, meine Beine aufgeben und ich aufhören muss. Trainerin <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> meinte: „Ja sicher“. Und sie hatte recht. Nicht nur für diese Einheit. Den Halbmarathon bin ich 4:16 (min/km) durchgelaufen. Und im Training hatte ich Angst, dass ich vier Kilometer nicht in dem Tempo schaffe.</p>
<p>Und am Ende des Tages: Ja, eine Tempo-Einheit oder ein Intervalltraining ist richtig anstrengend. Dir kann übel werden, du kannst Atemnot bekommen, du kannst dehydrieren. Allerdings ist das der absolute Ausnahmefall, etwa wenn du krank bist, dich schlecht, zu wenig oder zu viel ernährt hast, oder doch die Nacht davor zu viel gefeiert hast. Der Sinn dieser harten Einheiten ist aber nicht, sich komplett zu zerstören oder bis zum Umfallen zu rennen. Der Sinn ist, und das habe ich auch erst lernen müssen, dass sich das Herz und der Körper an die anaerobe Belastung gewöhnen, wir auch unter starker Belastung noch schnell laufen können. Das bedeutet aber nicht, dass ein Intervalltraining nur dann gut war, wenn man richtig aus der Puste ist. Manchmal reicht das Gefühl, die Komfortzone verlassen zu haben.</p>
<h3>Keine Angst vor dem Versagen</h3>
<p>Als ich gemerkt habe, dass ich aufhören muss Angst vor dem Training zu haben, war bei einem Trainingslager in Andalusien vor einigen Jahren. Ich sollte mit einem Trainingspartner dreimal 3-km-Intervalle laufen. Und seien wir uns ehrlich: Natürlich war da auch die Angst dabei, dass mir der Partner davonschießt und ich hinter ihm zu Grunde gehe. Die erste Runde lief ich fast im Sprint, ich kam beim Startpunkt an, konnte kaum noch atmen, es fühlte sich an wie der Zieleinlauf einer Staatsmeisterschaft. „Nie im Leben schaffe ich noch zwei davon“, dachte ich mir. „Das kommt davon, wenn du zu schnell beginnst“, meinte Trainerin Lissi, die merkte, dass ich mich selber unter Druck setzte, und, nun ja, extrem rot im Gesicht war. Ich sollte die nächsten beiden Runden forciert, aber kontrolliert angehen, oder: mich nicht aus dem (Läufer-)Leben schießen. Und so ging es weiter in dem schattigen spanischen Wald nahe der Küste, forciert, anstrengend, aber kontrolliert. Mir fiel auf, wie viel es ausmacht, einen Partner und eine Trainerin dabei zu haben, die einem die Laufschuhe zurück auf den Boden holen, wenn man selbst denkt man muss fliegen.</p>
<p>Wie vielen anderen LäuferInnen oder SportlerInnen auch, fällt es auch mir oft schwer, mich nicht nur dann zu loben, wenn ich absolut ausgepowert bin und meine Trainingsziele erreicht habe. Loben sollte sich jeder, der eine Einheit auch mit Komplikationen durchzieht, ganz gleich, wie das Tempo oder die Distanz an diesem Tag war. Wir sind Menschen, nicht Maschinen, und gelaufen wird, weil Laufen Spaß macht, stark macht und Selbstbewusstsein gibt. Und wenn die Intervalle eben um einige Sekunden langsamer waren, als noch die Woche davor, heißt das nicht, dass man sich verschlechtert. Oft spielen im Training dutzende Faktoren mit, damit es gut läuft: Habe ich gerade beruflich/privat viel Stress? Habe ich genug geschlafen? War das Training die letzten Tage bereits sehr anstrengend? Und im Endeffekt auch: Wie geht es mir heute? Wie ist das Wetter? Werde ich krank?</p>
<h3>Aber was hilft nun gegen die Angst vor dem Training?</h3>
<p>Nach meiner Einsicht in Andalusien brauchte ich noch lange Zeit, um die Angst vor dem individuellen Training und dem eventuellen Versagen zu besiegen. Meine schnellen Einheiten kontrolliert, aber mit Power zu absolvieren, mich selbst nicht zu stressen, mir einzureden, dass ich das Tempo nicht durchhalte: das wollte ich erreichen.</p>
<p><strong>Zunächst:</strong> Mit anderen AthletInnen darüber sprechen. Es ist erstaunlich, wie ähnlich es LäuferInnen geht, vor allem denen, die sich für Straßenwettkämpfe vorbereiten. Sich über Ängste im Training und Zweifel um die eigenen Fähigkeiten mit anderen auszutauschen kann wirklich Wunder wirken, denn man kann sich gegenseitig aufbauen. Noch besser: Zusammen trainieren. Selbst wenn man nicht die gleiche Pace läuft. Es kann wirklich helfen, zusammen auf der Laufbahn aufzukreuzen, zusammen aufzuwärmen und einfach während des Trainings zu wissen, dass jemand da ist, der einen wieder aufbaut wenn es nicht gut läuft, oder einfach zwischendurch ermutigt. Auch ich habe mich bei den Intervallen der Trainingsgruppe, die meine Trainerin trainiert, einmal angeschlossen und bemerkt, wie viel besser es für mich lief, wenn ich in der Gruppe mit anderen lief, die mich sofort anfeuerten, wenn ich etwas hinten nach war im Intervall. Und: Wenn man mit anderen zusammen läuft, bemüht man sich doch ein bisschen mehr.</p>
<p><strong>Zweitens:</strong> Sich selbst zu fragen, wovor man überhaupt Angst vor dem Training hat. Seine Zielzeit nicht zu erreichen? Das ist meistens ein Blödsinn. Absolviert man etwa einen Laktattest vor einer Trainingsplanerstellung, weiß die Trainerin/der Trainer genau, auf welchem Level man ist, und wird keine 1-km-Intervalle in 3:30 einplanen, wenn man sie laut Test-Ergebnis in etwa 4:30 laufen kann. Die Zielzeit für einen Wettkampf wird wohl auch dann nicht beeinflusst, wenn sich das Intervall- oder Tempotraining ein paar Mal nicht gut angefühlt hat. Den Unterschied macht immerhin immer noch die Balance zwischen schnelleren und langsamen Einheiten und die Abwechslung im Training. Läuft man jedes Mal beim Intervall- oder Tempotraining viel langsamer, als man sich vorgenommen hatte, hilft ein Gespräch mit dem/der Trainer(in), eventuell sollten die Zeiten einfach angepasst werden.</p>
<p><strong>Und Drittens:</strong> Sich ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Laufen soll immer noch Spaß machen, auch wenn man für einen Wettkampf oder Marathon trainiert. Immerhin nimmt das Training viel Zeit der Freizeit ein, und die sollte man eigentlich genießen können. Man muss sich klar machen, warum man eigentlich läuft. Die Freude an der Bewegung, die Begegnung mit der Natur, das extrem gute Körpergefühl auch im Alltag oder bei Befindlichkeiten, die gesundheitlichen Vorteile und die sozialen Erlebnisse: das habe ich einst für mich resümiert. Aber auch der Nervenkitzel und der Adrenalindrang, wenn ein Wettkampf ansteht.</p>
<p>Über die Jahre hinweg als Läuferin habe ich irgendwann meine eigene Routine gegen Angst vor dem Training entwickelt. Während ich mein Glas Wasser trinke, meine Schuhe schnüre und meine Wettkampfmusik in die Ohren stöpsle, mache ich mir klar, dass ich erstmal beim Aufwärmen in mich hineinhören kann, wie es mir geht und wozu ich an diesem Tag im Stande bin. In den allermeisten Fällen läuft das Training dann immer viel besser als davor gedacht. Klar, Fitness und Schnelligkeit hängt natürlich auch davon ab, wie regelmäßig man trainiert, wie gut man regeneriert und wie man sich ernährt. Von nichts kommt ja auch nichts, das ist klar. Allerdings sind es wir Hobbysportler, die schon durch den Aufwand mit dem täglichen Lauftraining, Cross-Training, Kraftübungen und der aktiven Regeneration einen Applaus verdienen. Das und die Disziplin macht uns schon zu SuperheldInnen.</p>
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<h3>MelanieRaidl</h3>
<p>Ambitionierte Langstreckenläuferin, jagt als Bergläuferin auch Höhenmeter. Trainiert seit einigen Jahren bei Tristyle und hat seitdem bei zahlreichen Halbmarathons, Marathons und 10 Kilometer Läufen in Österreich und Ausland teilgenommen. Verbindet gerne ihren Job im Journalismus mit Sportthemen, liebt die Natur, mag gesunde Ernährung und ist Veganerin.</p>
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		<title>Wieso auch du Trail Running in dein Training aufnehmen solltest</title>
		<link>https://www.tristyle.at/trail-running/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adina Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 17:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Adina Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Niedereder]]></category>
		<category><![CDATA[Trail Running]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit knapp zwei Wochen vor mich hin kränkelnd, kann ich vom Laufen momentan nur träumen. Sehnsüchtig schweift mein Blick immer wieder zu meinen Laufschuhen und bleibt dabei bei meinen Trail Running Schuhen hängen. Das vermisse ich momentan nämlich am Meisten. Trail Running – eine Sportart die sich in den letzten Jahren einer immer größeren  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-13 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-13"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-16500 " src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning1.jpg" alt="Trail Running, Adina Zimmermann" width="350" height="524" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning1-200x299.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning1-400x599.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning1-600x898.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning1.jpg 684w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Seit knapp zwei Wochen vor mich hin kränkelnd, kann ich vom Laufen momentan nur träumen. Sehnsüchtig schweift mein Blick immer wieder zu meinen Laufschuhen und bleibt dabei bei meinen Trail Running Schuhen hängen. Das vermisse ich momentan nämlich am Meisten.</p>
<p>Trail Running – eine Sportart die sich in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Bei den Bewerben steigen die Teilnehmerzahlen und in den Wäldern und auf den Bergen sind die Trail Runner schon lange kein seltener Anblick mehr.</p>
<p>Auch mich hat es vor über einem Jahr gepackt. Schon immer gerne in den Bergen als Wanderin unterwegs, ist es für mich die perfekte Art beide meiner Hobbies (Wandern und Laufen) zu kombinieren.<br />
Doch seien wir mal ehrlich. Die meisten haben, wenn sie an Trail Running denken, Läufer vor Augen, die mehr als 100 km und tausende von Höhenmetern zurücklegen. Verankert in unseren Köpfen sind Ultraläufe im alpinen Bereich, die dann auch noch mehrere Tage andauern.</p>
<p>Doch was, wenn ich euch sage, dass Trail Running auch folgendes sein kann:<br />
Natur, Ruhe und Freiheit, ein kleiner Urlaub unter der Woche, ein Abenteuer jedes Mal, wenn du aus deinem Hause trittst.<br />
Trail bedeutet nämlich Wort wörtlich soviel wie Strecke oder Weg. Und diese können überall gefunden werden. Ob Wald-, Wiesen- oder Schotterstraßen. Im Prinzip gilt alles als ein Trail, dass kein gepflasterter oder markierter Fußweg ist.<br />
Das heißt also, dass in dem Moment, in dem ihr den Bürgersteig verlässt, ihr zu einem Trail Runner werdet. Denn entgegen der öffentlichen Meinung, dass Trail Running etwas Extremes ist, kann ein Lauf um einen See oder durch den (Wiener) Wald schon als Trail Run zählen.</p>
<h3>Die Vorzüge des Trail Runnings</h3>
<p>Der ein oder andere wird jetzt vielleicht erst einmal heftig Schlucken und sich denken: „Schön und gut, aber was soll ich denn neben meinem Laufen noch alles tun? Workout, Stabi, Dehnen, Yoga…. Und jetzt auch noch Trail Running?“.<br />
Diese Sportart kombiniert aber auf einfache Art und Weise alle wichtigen Elemente, die einem später im Wettkampf, bzw. allgemein im Street Running und sogar im alltäglichen Leben, nur Vorteile bringen.<br />
Während man sonst nur auf der asphaltierten Straße seine Runden dreht, vereint man bei einem Lauf durch den Wald gleich folgende drei Punkte:</p>
<ul>
<li>Die Ausdauer</li>
<li>Das Krafttraining</li>
<li>Das Intervalltraining</li>
</ul>
<p>Der Wiederstand, der beim Bergauflaufen entsteht, stärkt nämlich die Muskeln in den Beinen. Das unebene Gelände hilft, die Kraft der Knöchel und ihre Flexibilität zu trainieren und wirkt sich dabei auf ein besseres Gleichgewichtsgefühl aus. Durch die Anpassung des Tempos und das schnelle Reagieren auf Wurzeln und Felsen, wird die allgemeine Beweglichkeit und Kondition verbessert. Und zu guter Letzt, trainiert man beim Bergablaufen die Geschwindigkeit. Was will man also mehr?</p>
<h3>Ein Lauf der Körper und Geist trainiert</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-16501" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2.jpg" alt="Trail Running, Adina Zimmermann" width="350" height="234" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2-200x134.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2-300x201.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2-350x233.jpg 350w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2-400x267.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2-600x401.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2019/01/blog_trailrunning2.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Was mir jedoch am meisten daran gefällt ist, dass man bereits nach den ersten 15 Minuten eine Veränderung in einem selbst spürt. Der Körper erwacht, die Herzfrequenz steigt, die Muskeln werden warm, alle Systeme werden lebendig. Frische Luft strömt bei jedem Atemzug in die Lungen und egal wie stressig der Tag bisher war, fühlt man sich mit jedem Schritt auf einmal besser.<br />
Man nimmt zunehmend die Schönheit der Natur war: Das Grün der Wälder, man hört das Gezwitscher der Vögel, man spürt den weichen Boden unter den Füßen und dadurch beginnt man sich zu entspannen. Das Lächeln im Gesicht wird immer größer und man lernt den wichtigsten Moment zu genießen &#8211; Das JETZT.<br />
Und genau dieses Gefühl kann man dann in den Alltag wieder mitnehmen.</p>
<p>Daher sind uns <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> und ich einig, dass man vor allem jetzt im Winter, wo jeder sich in seiner Regenerationsphase befindet, ab und zu einen kleinen Trail Run ins Training einbinden sollte.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-7 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Adina Zimmermann" title="AdinaZimmermann" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png" class="img-responsive wp-image-15795" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-20 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-14"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>Adina Zimmermann</h3>
<p>…ambitionierte Hobbyläuferin immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Seit kurzem auch im Trail Bereich aktiv und eher auf den längeren Distanzen zu Hause. In ihren Blogs berichtet Sie von ihrem Trainingsalltag und ihren Wettkämpfen.</p>
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		<title>Aus Fehlern lernt man…</title>
		<link>https://www.tristyle.at/aus-fehlern-lernt-man/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adina Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2018 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laktattest]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tristyle]]></category>
		<category><![CDATA[Adina Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Fehlern lernt man]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Niedereder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Trainingsplan von Tristyle, unter der Obhut von Lissi trainierend, habe ich schon einiges gelernt. Vor allem das Wichtigste: Der Trainer, die Trainerin hat immer recht und man sollte immer das tun, was sie einem vorschlagen! Wie ich das gelernt habe? Leider, auf die harte Tour. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-15 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-21 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-16197" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler1.jpg" alt="Adina Zimmermann" width="350" height="386" />Nach dem <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/trainingsplanung">Trainingsplan</a> von Tristyle, unter der Obhut von <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> trainierend, habe ich schon einiges gelernt.<br />
Vor allem das Wichtigste: Der Trainer, die Trainerin hat immer recht und man sollte immer das tun, was sie einem vorschlagen!<br />
Wie ich das gelernt habe? Leider, auf die harte Tour.</p>
<p>An dieser Stelle sei noch gesagt, dass ich zu weilen sehr dickköpfig sein kann :). Daher ist es auch nicht immer leicht, sich Fehler einzugestehen, ganz zu schweigen davon, darüber zu schreiben, sodass es alle lesen können. Aber auch das gehört zum Training dazu. Schließlich will man ja in allen Bereichen besser werden. Hier meine zwei Erfahrungsberichte, wie man es eben nicht machen sollte.</p>
<h3>…darum ist einer nicht genug</h3>
<p>Den ersten Fehler beging ich in der Woche vor meinem <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/laktattest">Laktattest</a>. Super motiviert bildete ich mir ein, genau jetzt wieder in mein Krafttraining einzusteigen. Das dieses Vorhaben so kurz vor meinem Test, den man wie einen Wettkampf behandeln sollte, nicht unbedingt sinnvoll war, habe ich natürlich nicht bedacht. Knapp 30 Minuten lang machte ich Squats, Push-ups und was sonst noch so alles meine Runtastic Results App von mir forderte. Ich versuchte zwar es nicht ganz zu übertreiben und auf meinen Körper zu hören aber leichter gesagt als getan. So spürte ich am nächsten Tag so einige Muskeln, von denen ich noch nicht einmal wusste, dass ich diese besitze. Hier überkamen mich das erste Mal die Gedanken: &#8222;Was habe ich mir nur dabei gedacht?&#8220; und vor allem: &#8222;Wie blöd muss man eigentlich sein?&#8220;. Zum Glück bekam ich meinen leichten Muskelkater schnell wieder in den Griff, sodass ich für den Laktattest wieder fit war.<br />
Den Todesstoß gab ich mir dann aber genau eine Woche vor meinem Hauptwettkampf…</p>
<h3>Hochmut kommt vor dem Fall</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-16195" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3.jpg" alt="Adina Zimmermann" width="350" height="349" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-66x66.jpg 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-100x100.jpg 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-150x150.jpg 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-200x200.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-300x300.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-400x400.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3-600x600.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler3.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Als Trail Running Enthusiastin kann ich mir keine Gelegenheit zum Ausüben dieser Sportart entgehen lassen. So war ich natürlich gleich Feuer und Flamme, als die Adidas Runners das letzte Trail Event des Jahres ankündigten. Dieser Lauf sollte genau am Sonntag vor meinem Halbmarathon stattfinden. Wie Lissi davon erfuhr, riet sie mir natürlich gleich von einer Teilnahme ab. Auch wenn ich es gewohnt bin bergauf und bergab zu laufen, ist die Regenerationszeit für einen 8 km Run mit fast 650 Höhenmetern nicht zu unterschätzen. Aber genau das habe ich gemacht. Fest im Glauben, dass ich mich und meinen Körper gut kenne, ignorierte ich die gut gemeinten Ratschläge meiner Trainerin und versprach ihr nur, dass ich es nicht übertreiben werde. Und tatsächlich! Auf dem Hinweg wanderte ich gemütlich den Berg hinauf und ließ mich von nichts und niemanden hetzen. Im Gegenteil, ich genoss die herrliche Landschaft und war auch noch richtig stolz auf mich, dass ich mein Versprechen einhielt. Oben angekommen war ich von dem atemberaubenden Panorama sprachlos und auch die Aussicht auf einen anschließenden Long Run (laut Trainingsplan) konnte meine Stimmung noch nicht trüben. Bergab konnte ich es mir dann nicht nehmen lassen, doch etwas mehr Gas zu geben und den Berg hinabzufliegen. Allerdings unten merkte ich zum ersten Mal, wie kräfteraubend der Tag doch bisher schon war. Ein weiterer Lauf war somit definitiv nicht mehr drinnen. Zu Hause versuchte ich noch etwas &#8222;damage control&#8220; zu betreiben, in dem ich mich ausgiebig dehnte aber nichts konnte mich auf den nächsten Tag vorbereiten.</p>
<h3>Fazit: Ich hoffe ich habe wirklich etwas daraus gelernt</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-16196" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler2.jpg" alt="Adina Zimmermann" width="350" height="353" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler2-66x66.jpg 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler2-100x100.jpg 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler2-150x150.jpg 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/12/blog_fehler2.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Am nächsten Morgen dachte ich, eine bösartige Fee hätte mich über Nacht in Pinocchios Schwester verwandelt. Ich konnte mich so gut wie gar nicht mehr bewegen. Alle Gliedmaße waren steif und jeder Muskel schrie bei der kleinsten Anstrengung. Erst jetzt realisierte ich, welchen fatalen Fehler ich begangen hatte. Ich hatte mich nicht nur komplett überschätzt und übernommen, sondern zudem auch noch meiner Trainerin kein Vertrauen geschenkt. Zu stolz und viel zu beschämt, erzählte ich Lissi nicht, wie es mir tatsächlich ging. Stattdessen biss ich durch und trainierte fleißig weiter. Nebenher dehnte ich wie eine Verrückte und siehe da, bis zum Halbmarathon war ich auch schon wieder mehr oder weniger fit. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass es mir noch viel besser gegangen wäre, wenn ich auf den kleinen Ausflug verzichtet hätte.</p>
<p>Jetzt bin ich auf jeden Fall ein bisschen schlauer geworden und werde mich in der Zukunft von solchen Aktionen fernhalten.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-16 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-22 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-8 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Adina Zimmermann" title="AdinaZimmermann" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png" class="img-responsive wp-image-15795" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-23 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-16"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<h3>Adina Zimmermann</h3>
<p>…ambitionierte Hobbyläuferin immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Seit kurzem auch im Trail Bereich aktiv und eher auf den längeren Distanzen zu Hause. In ihren Blogs berichtet Sie von ihrem Trainingsalltag und ihren Wettkämpfen.</p>
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		<title>Ciao Italia, ciao Verona!</title>
		<link>https://www.tristyle.at/ciao-italia-ciao-verona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adina Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2018 16:09:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tristyle]]></category>
		<category><![CDATA[Adina Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Niedereder]]></category>
		<category><![CDATA[Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ragazzi, come vola il tempo! Oder auf gut Deutsch: "Kinder wie die Zeit vergeht!" Noch gestern habe ich mich doch erst für den Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon angemeldet und schon ist er auch wieder vorbei. Aber mal schön der Reihe nach. Wie ihr vielleicht in meinen letzten Berichten herausgelesen habt, gehöre ich zu  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-17 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-24 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-17"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-15991 " src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3.jpg" alt="Adina Zimmermann, Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon" width="350" height="225" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3-200x129.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3-300x193.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3-400x257.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3-460x295.jpg 460w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3-600x386.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_3.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p>Ragazzi, come vola il tempo! Oder auf gut Deutsch: &#8222;Kinder wie die Zeit vergeht!&#8220; Noch gestern habe ich mich doch erst für den Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon angemeldet und schon ist er auch wieder vorbei.<br />
Aber mal schön der Reihe nach. Wie ihr vielleicht in meinen letzten Berichten herausgelesen habt, gehöre ich zu den Läuferinnen, die im Jahr eigentlich nur einen Hauptbewerb laufen. Immer im Herbst habe ich also meinen einen Lauf, auf den ich das restliche Jahr hin zu arbeite, bzw. trainiere.<br />
Somit wurden bereits im Februar diesen Jahres, die Startplätze für den Verona Halbmarathon gekauft, das Auto gemietet, die Unterkunft reserviert und die Flüge für meinen Paps gebucht. Mit einer Zielzeit von 1:55:00 vor Augen stürzte ich mich also ins Training.</p>
<h3>Meistens kommt es anders als man denkt</h3>
<p>Über den ganzen Sommer hinweg dachte ich, ich wäre gut in Form. Meine Intervalle absolvierte ich in ganz ordentlichen Zeiten und auch körperliche fühlte ich mich fit. Je näher es allerdings auf den November zu ging, desto mehr spürte ich, dass meine Zielzeit immer weiter von mir wegrückte. Nach einem kleinen Training mit <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> bei den Adidas Runnern war schnell klar, dass ich mich die letzten Monate anscheinend in den falschen Trainingsbereichen bewegt hatte. Anstatt also an meiner Ausdauer zu arbeiten und parallel dazu schneller zu werden, haute ich mir langsam aber sicher alles zusammen. Mich also in die Obhut von Tristyle begebend versuchte ich in den letzten Wochen zu optimieren was noch zu optimieren war. Am Programm standen viele lange, langsame Läufe und keine Intervalle mehr. An der Ausdauer arbeiten war die Devise und die letzte Gewissheit sollte dann noch ein <a href="https://www.tristyle.at/unser-angebot/laktattest/">Laktattest</a> vor dem Bewerb bringen.</p>
<h3>Just go for it</h3>
<p>Bei der letzten Lagebesprechung, drei Tage vor Verona, vereinbarten Lissi und ich, dass ich die 1:55:00 trotzdem angehen sollte. Laut meinem Test war es absolut drinnen. Mit guten Vorsätzen und festen Zielen vollgepackt, machte ich mich also auf den Weg Richtung Italien. Kurz vor dem Flughafen in Verona, dann die erste Hiobsbotschaft: Mein Paps hat seinen Flug verpasst und wird es demnach nicht zum Lauf schaffen. Nachdem wir dann auch noch unsere Unterkunft nicht finden konnten war der Tag irgendwie gelaufen und die Stimmung leicht im Keller. So hatte ich mir den Tag vor meinem Wettkampf nun wirklich nicht vorgestellt. Aber was sollte man machen? Augen zu und durch!</p>
<h3>Mein Tag, mein Rennen, mein Wettkampf!</h3>
<p>Am nächsten Tag sah die Welt natürlich schon ein bisschen besser aus. Immer näher zum Veranstaltungsort kommend, stieg die Aufregung und Vorfreude gleichermaßen. Das war mein Tag, mein Rennen, mein Wettkampf!</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-15992" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2.jpg" alt="Adina Zimmermann, Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon" width="350" height="350" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-66x66.jpg 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-100x100.jpg 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-150x150.jpg 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-200x200.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-300x300.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-400x400.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-600x600.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-768x768.jpg 768w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-800x800.jpg 800w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2-1024x1024.jpg 1024w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Das Wetter war einfach nur perfekt. Zum Start hatten wir knackige 4°C mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der Traum eines fast jeden Läufers.<br />
Alles lief wie am Schnürchen. Mit dem Shuttlebus ging es bequem und stressfrei in die Innenstadt, bei den Toi Toi‘s so gut wie keine Schlangen und auch bei der Gepäckabgabe wurde das Sackerl gleich entgegengenommen. Einzig bei dem Startblock zeigt sich das gleiche Phänomen wie überall… Man kam einfach nicht mehr in den zugewiesenen Block hinein. Dadurch ließ ich mich jedoch weder aus der Ruhe bringen, noch mir die Stimmung vermiesen.</p>
<p>Dann der Startschuss. Auf Grund der vielen Teilnehmer (über 2.000 mehr als im letzten Jahr) gestaltet sich der Anfang als richtiger Spießroutenlauf. Das kostete natürlich ein paar Nerven und vor allem Energie. Nach den ersten Kilometern konnte ich aber dann mein Tempo finden und halten. Ich kam also sozusagen in meinen Flow, der leider dann ziemlich bald von einer Radfahrerin, die sich neben mir, bei km 9, Hollywoodreif auf den Asphalt packte (ja mit Absperrungen nehmen es die Italiener nicht ganz so genau), unterbrochen.</p>
<p>Was also tun? Stehenbleiben und helfen oder weiterrennen? Aus Angst niedergetrampelt zu werden entschied ich mich für letzteres. Jedoch mit einem super schlechten Gewissen. Der Fokus auf meinen Lauf war damit also erstmal dahin. Somit war es kaum verwunderlich, dass ziemlich bald mein erster kleiner Einbruch kam.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-15993" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1.jpg" alt="Adina Zimmermann, Verona Zero Wind Cangrande Halbmarathon" width="350" height="450" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1-200x257.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1-233x300.jpg 233w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1-400x514.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1-600x771.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_verona_marathon_1.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Durch meinen Kopf schossen mir Gedanken wie: &#8222;Und das soll ich nächstes Jahr auf 42 km machen?&#8220; und &#8222;Ich mag einfach nicht mehr.&#8220; Die Stimmung am Rand und bei den anderen Läufern war jedoch fantastisch und das schwappte dann zum Glück auch wieder auf mich über. Also durchbeißen und weiter!<br />
Ab Kilometer 19 wurde es dann richtig hart. Meine Muskeln fingen langsam an sich zu verkrampfen und meine Beine wollten einfach nicht mehr so wie mein Kopf. Jeder Schritt wurde zu einem einzigen Kampf. Das Ziel jedoch zum Greifen nah, versuchte ich die letzten Kilometer trotzdem zu genießen und vor allem mein Tempo zu halten. Schließlich führt die Strecke durch die Altstadt, kleine Straßen und an der Arena vorbei ins Ziel.</p>
<p>Im Endeffekt schaffte ich zwar eine neue Persönliche Bestzeit und es ging mir auf der Strecke wesentlich besser als im letzten Jahr, aber von den gewünschten 1:55:00 war ich dann im Endeffekt doch leider etwas entfernt.<br />
Stolz bin ich trotzdem. Ich weiß wo meine Schwächen liegen und woran ich für die kommende Saison arbeiten muss. Und ein unglaubliches Erlebnis war es auch heuer wieder, dass mir keiner nehmen kann!</p>
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<h3>Adina Zimmermann</h3>
<p>…ambitionierte Hobbyläuferin immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Seit kurzem auch im Trail Bereich aktiv und eher auf den längeren Distanzen zu Hause. In ihren Blogs berichtet Sie von ihrem Trainingsalltag und ihren Wettkämpfen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tristyle.at/ciao-italia-ciao-verona/">Ciao Italia, ciao Verona!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tristyle.at">Tristyle – push your limit</a>.</p>
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		<title>Winter is coming!</title>
		<link>https://www.tristyle.at/winter-is-coming/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adina Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 18:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Tristyle]]></category>
		<category><![CDATA[Adina Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Niedereder]]></category>
		<category><![CDATA[Lauftraining]]></category>
		<category><![CDATA[tristyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wintertraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Läuferin und jeder Läufer hat so seine Lieblingsjahreszeit, in der sie oder er gerne trainiert und natürlich auch die Jahreszeit, in der es einfach jedes Mal von neuem schwer ist, sich zu motivieren. Für mich ist das definitiv der Winter! Während mir die heißen Tage an sich nicht wirklich etwas ausmachen, muss ich  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-19 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-27 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-19"><p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-15881 " src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1.jpg" alt="Adina Zimmermann" width="350" height="350" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-66x66.jpg 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-100x100.jpg 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-150x150.jpg 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-200x200.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-300x300.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-400x400.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1-600x600.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_1.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p>Jede Läuferin und jeder Läufer hat so seine Lieblingsjahreszeit, in der sie oder er gerne trainiert und natürlich auch die Jahreszeit, in der es einfach jedes Mal von neuem schwer ist, sich zu motivieren.<br />
Für mich ist das definitiv der Winter!<br />
Während mir die heißen Tage an sich nicht wirklich etwas ausmachen, muss ich mich ab November fast immer aus der Wohnung quälen. Auf einmal habe ich 100.000 Ausreden parat, wieso ich gerade heute nicht laufen gehen kann. Von &#8222;heute bin ich einfach viel zu müde&#8220; bis hin zu &#8222;jetzt ist es schon zu dunkel um zu laufen&#8220;, hat mein Mann glaube ich schon alles gehört.<br />
Ein Satz, der leider tatsächlich seit knapp 3 Jahren für mich gilt, ist allerdings: &#8222;Heute ist es leider viel zu kalt zum Laufen&#8220;.</p>
<h3>Was habe ich mir nur dabei gedacht?</h3>
<p>Damals stand ich noch am Anfang meiner kleinen und bescheidenen Laufkarriere und dementsprechend auch am Anfang meines Wissens rund um die Laufbekleidung.<br />
Es war einer dieser Winter die mild begannen und dann gegen Anfang des neuen Jahres zu einer richtigen Eiszeit mutierte. Mitten in den Vorbereitungen für meinen nächsten Bewerb im Mai, war ich also fleißig am Trainieren und auch die Minusgrade ließen mich nicht von meinem Vorhaben, den nächsten Lauf zu rocken, abbringen. Übermotiviert lief ich also damals bei jeglichen Wetterkonditionen und somit auch bei -13 °C. Wäre ja alles halb so schlimm, wenn ich den dreh mit der Gesichtsmaske irgendwie besser rausgehabt hätte. Jedoch nur mit zwei normalen Schals bewaffnet, einen um den Hals und den anderen um Mund und Nase, wurde mir natürlich immer wärmer und wärmer und ich gab mich der Illusion hin, dass ein Schal definitiv überflüssig war. Den oberen abnehmend lief ich also ohne Mund- und Nasenschutz weiter und die eisige Luft fand den direkten Weg über meinen Rachen zur Lunge.</p>
<h3>&#8222;Sie machen jetzt erst einmal Pause!&#8220;</h3>
<p>Ich brauche hier glaube nicht zu schreiben wie dämlich das war oder?<br />
Nach dieser intelligenten Aktion wurde von Tag zu Tag mein Husten schlimmer, bis sich ein leichtes Pfeifen in meiner Lunge dazu gesellte. Beim Arzt dann die niederschmetternde Diagnose &#8211; Virus auf den Bronchien. Was danach folgte waren ein absolutes Laufverbot, sehr viele Tabletten und Cortison in Form eines Asthmasprays.<br />
Der Mai und somit mein Wettkampf immer näher rückend, redete ich mir immer mehr ein, dass es bald wieder geht, ich bald wieder fit genug bin um zu laufen. Mich hatte es jedoch leider richtig erwischt. Nach einem Monat keine wirkliche Besserung in Sicht und meine Ungeduld konnte ich kaum noch in Grenzen halten. Natürlich hielt ich mich nicht an die ärztlich auferlegte Pause und versuchte so gut wie nur möglich weiter zu trainieren. Zur Regel machte ich mir nur, dass ich unter -5 °C wirklich nicht mehr die Laufschuhe schnürte.<br />
Im Endeffekt dauerte es geschlagene 3 Monate bis es langsam wieder besser wurde und weitere 3 Monate bis ich ganz vom Husten erlöst war. Bei meinem geplanten Bewerb nahm ich zwar dann teil, aber von meiner Zielzeit war ich natürlich weit entfernt, weil ich einfach nicht fit genug und zudem schlecht trainiert war.</p>
<h3>Keine wichtigen Bewerbe mehr im Frühjahr</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-15880" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2.jpg" alt="Adina Zimmermann" width="350" height="350" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-66x66.jpg 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-100x100.jpg 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-150x150.jpg 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-200x200.jpg 200w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-300x300.jpg 300w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-400x400.jpg 400w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2-600x600.jpg 600w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/11/blog_winteradina_2.jpg 700w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Seitdem darf ich eigentlich bei Temperaturen unter 0 °C nicht mehr laufen. Machen tue ich es trotzdem, aber viel besser ausgestattet. Zudem achte ich darauf, dass ich im Frühjahr keine Bewerbe mehr laufe, die mir in Hinblick auf Zeit und Pace wichtig wären, um so ein extremes Training im Winter zu vermeiden.<br />
Gemeinsam mit <a href="https://www.tristyle.at/ueber-uns/team/#niedereder">Lissi</a> habe ich mir also einen Bewerb im Herbst 2019 rausgesucht und für diesen mal genaue Ziele gesetzt und definiert. So kann ich mich vorerstmal an den kalten, düsteren Tagen auf mein Grundlagentraining konzentrieren und meine Ausdauer optimieren.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-20 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling fusion-equal-height-columns" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:24px;--awb-padding-right:24px;--awb-padding-bottom:24px;--awb-padding-left:24px;--awb-margin-top:48px;--awb-margin-bottom:0px;--awb-background-color:#ebedee;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-28 fusion_builder_column_1_5 1_5 fusion-one-fifth fusion-column-first" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;width:20%;width:calc(20% - ( ( 24px ) * 0.2 ) );margin-right: 24px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-10 hover-type-none"><img decoding="async" width="180" height="180" alt="Adina Zimmermann" title="AdinaZimmermann" src="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png" class="img-responsive wp-image-15795" srcset="https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-66x66.png 66w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-100x100.png 100w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann-150x150.png 150w, https://www.tristyle.at/wp-content/uploads1/2018/10/AdinaZimmermann.png 180w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></span></div></div></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-29 fusion_builder_column_4_5 4_5 fusion-four-fifth fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-border-color:rgba(119,132,138,0.2);--awb-border-top:0;--awb-border-right:0;--awb-border-bottom:0;--awb-border-left:0;--awb-border-style:solid;--awb-margin-bottom:0px;width:80%;width:calc(80% - ( ( 24px ) * 0.8 ) );"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-column-content-centered"><div class="fusion-column-content"><div class="fusion-text fusion-text-20"><div data-animationtype="fadeInUp" data-animationduration="0.5" data-animationoffset="100%">
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<p>…ambitionierte Hobbyläuferin immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Seit kurzem auch im Trail Bereich aktiv und eher auf den längeren Distanzen zu Hause. In ihren Blogs berichtet Sie von ihrem Trainingsalltag und ihren Wettkämpfen.</p>
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